Vom 7. bis zum 28. April - Ausstellung Begegnungen der 9. Kunst : Katia Fouquet

Von Samstag, 7.April bis Samstag, 28.April
Galerie Ecole ESDAC
2 A, rue Irma Moreau - Aix-en-Provence

Ausstellung

Begegnungen der 9. Kunst

Katia Fouquet

Im Rahmen ihrer Ausstellung Woman with Weapons kritisiert die deutsche Künstlerin Katia Fouquet die in unserer Gesellschaft vorherrschenden Vorurteile gegenüber Frauen. Dabei entgegnet sie der Aussage „Grab them by the pussy“ des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, mit einem „No mercy, everything will be ok kid!“. Mit ihren Filzstiften als ihre persönliche Waffe erklärt sie somit auf ihre ganz eigene Art und Weise dem Sexismus den Krieg.

Die Ausstellung

Als langjährige Mitarbeiterin der exklusiven feministischen Gemeinschaft Spring, die jeden Sommer ein gleichnamiges Magazin herausbringt, hinterfragt Katia Fouquet in ihren Arbeiten unsere Gesellschaft und ihre Entwicklungen. Mit ihren Beiträgen zu etwa Albert Camus‘ Roman Jonas ou l’Artiste au travail und zum Kollektivwerk A Graphic Cosmology – eine Neuinterpretation des Mythos von der Erschaffung der Welt in sieben Tagen – schreckt sie nicht davor zurück, unsere Gesellschaft in Frage zu stellen. Unsere Handlungsmöglichkeiten, so Fouquet, seien von lückenhafter Handhabung von Informationen und wachsendem Individualismus geprägt.

Eine Meinung, die sich nicht nur in dieser ersten französischen Ausstellung (ausgerichtet in Partnerschaft mit dem ESDAC, der Ecole de Design und der Arts Appliqués et de Communication d’Aix-en-Provence), sondern auch im stetigen Engagement der Künstlerin ausdrückt. So zögerte Katia Fouquet 2017 nicht, sich beim feministischen Fanzine des graphischen Protests, angetrieben von Gabe Fowler, Françoise Mouly und Nadja Spiegelmann, als Antwort auf Donald Trumps Amtseintritt, zu engagieren. Das Magazin RESIST!, an die 6000 mal gedruckt, wurde während den Protestläufen der Frauen in Washington kostenlos im ganzen Land verteilt.

Die Schöpferin

Katia Fouquet wurde 1975 geboren und absolvierte ihr Studium an der Universität der Künste Berlin und an der Académie des Beaux Arts in Bologna. Ihr erstes Werk „Jonas oder der Künstler bei der Arbeit“ veröffentlichte sie 2013 unter dem Herausgeber Büchergilde, welches zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht in Frankreich zu erhalten war. So arbeitet sie regelmäßig für internationale Zeitungen wie The New York Times oder Le Monde Diplomatique.