Archiv 2018

20. Juni - Speak Dating

 

Mittwoch, 20. Juni um 19 Uhr
Centre Franco-Allemand de Provence
19, rue du Cancel – Aix-en-Provence

Speak Dating

Sie würden gerne mal wieder einen Abend Deutsch sprechen? Ou améliorer votre français? Unabhängig von Herkunft und Sprachniveau bietet Ihnen unser Format des „Speak Datings“ die Möglichkeit, Ihre Deutsch- (oder Französisch-) Kenntnisse mal wieder aufzupolieren. 

In gemütlicher Runde können Sie in den Räumlichkeiten des Centre Franco-Allemand de Provence bei Wein und Häppchen Muttersprachler beider Nationen kennenlernen und auf Deutsch, Französisch, Deutsch, Französisch und dann wieder Deutsch plaudern. Und wer weiß, vielleicht finden Sie an diesem Abend sogar einen Tandempartner!

 

31. Mai - Kinoabend | 3 jours à Quiberon – 3 Tage in Quiberon

Donnerstag, 31. Mai
20 Uhr
Cinéma Le Mazarin
6, rue Laroque – Aix-en-Provence

Kinoabend

3 jours à Quiberon – 3 Tage in Quiberon 

In Originalversion mit französischen Untertiteln

Vorpremière  mit der Regisseurin Emily Atef und der Schauspielerin Marie Bäumer

 

Von Emily Atef

Mit Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Robert Gwisdek usw.

 

  1. Während ihrer Kur in Quiberon stimmt Romy Schneider zu, einige Tage mit dem Fotografen Robert Lebeck und dem Journalisten Michael Jürgs vom deutschen Wochenmagazin „Stern“ zu verbringen. Das einmalige und bisher unveröffentlichte Interview über die Karriere der Schauspielerin bringt dabei zahlreiche Wahrheiten über ihr Leben ans Tageslicht. Nicht nur ihre Schwierigkeiten als Mutter und Künstlerin kommen hierbei zum Vorschein, sondern auch ihre enge Beziehung zu Lebeck, die eben diese Schwierigkeiten zu lindern scheint und dadurch eine gewisse Form der Hoffnung in ihr Leben bringt.

 

Nominiert bei der Berlinale

 

15. Juni- Deutsch-französische Lesung | Das lange Echo

 

Freitag, 15. Juni um 18 Uhr
Universität Aix-Marseille
Gebäude P1 Multimedia-Zentrum
Raum 2.08
29 avenue Robert Schumann, Aix-en-Provence

Deutsch-französische Lesung

Das lange Echo

 

Von der Autorin Elena Messner (Wien, Edition Atelier, 2014) und ihrer Übersetzerin, Chantal Herbert

Ein seit 1916 in Belgrad stationierter Offizier der österreichisch-ungarischen Besatzungsarmee macht sich Gedanken über den Ersten Weltkrieg, indem er dessen Bedeutung und die Rolle der österreichisch-ungarischen Armee innerhalb dieses tragischen Ereignisses in Frage stellt. Ein Jahrhundert später werden die Leiterin des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien und ihre Assistentin mit einer heftigen Debatte über diesen Tag im Herbst 1918 konfrontiert, an dem der Offizier die Kontrolle über sich selbst verlor. Nach und nach werden dabei die ideologischen Schwachstellen enthüllt, die sich in jedem Krieg finden lassen.

Elena Messner

Elena Messner wurde 1983 in Österreich geboren und studierte vergleichende Literaturwissenschaften und Slavistik in Wien. Ihre Begeisterung für die Slavistik ermöglichte ihr ein Doktorat, in welchem sie sich Übersetzungen zeitgenössischer jugoslawischer Autoren widmete. Derzeit arbeitet sie als Deutschlehrerin an der Universität Aix-Marseille.

 

15. & 16 Juni - Kolloquium : Der Körper als Grenze

 

Freitag, 15. und Samstag, 16. Juni
Universität Aix-Marseille
Gebäude T1, Multimedia-Zentrum
Raum 2.08
29, avenue Robert Schumann – Aix-en-Provence

Kolloquium

Der Körper als Grenze

 

Im Rahmen der internationalen Tagung zum „Körper als Grenze“ kommen europäische Forscher zusammen, die sich auf die Frage des Körpers, besonders im Sinne der deutschen Sprache, spezialisiert haben. Der „Körper als Grenze“ hinterfragt dabei die Beziehungen zwischen zwei Körpern, insbesondere die Porosität des Körpers zwischen innen und außen, zwischen materiell und symbolisch, zwischen Natur und Kultur sowie zwischen unserem Körperfühlen und unserem Körperwissen. Die Veranstaltung widmet sich (vor allem fantastischen) literarischen und artistischen (Theater, Tanz, Performance) Ausdrucksweisen des Körpers als Grenze. Bei letzterem Bereich ist insbesondere interessant, seine offenbaren Widersprüche und seine Aktualität im Rahmen der Studien zu hinterfragen: auf der einen Seite die Erschütterung des Realen und die verschiedenen Grade der Auslöschung des Körpers, auf der anderen Seite seine Präsenz in der Welt, seine lebendige und belebende Dimension. Laut bestimmter Soziologen kann dies als das „Paradox des Körpers“ (Karl-Heinrich Bette) beschrieben werden, welche die zeitgenössische Gesellschaft, zwischen Aussterben einerseits und „Ultrapräsenz“ sowie Kult andererseits, charakterisieren.

 

Programm 

13. Juni - Ausstellung – Führung Picasso Picabia. Histoire de peinture

Mittwoch, 13. Juni um 18 Uhr
Musée Granet
Place Saint-Jean de Malte – Aix-en-Provence

 

Ausstellung – Führung

Picasso Picabia. Histoire de peinture

Von Bruno Ely, Chefverwalter des Musée Granet

 

Im Rahmen der Veranstaltungen zu Picasso Méditerrannée präsentiert das Musée Granet seinem Publikum vom 9. Juni bis zum 23. September 2018 die Ausstellung Picasso Picabia. Histoire de peinture.

 

Auf den ersten Blick lediglich verbunden durch ihre gemeinsamen mediterranen Wurzeln, haben der Spanier Pablo Picasso (1881-1973) und der Franzose und Sohn eines kubanischen Vaters (1879-1953) Francis Picabia doch mehr gemeinsam als es die Geschichte vermuten lässt. Dafür gibt es mindestens einen Grund: So unterschiedlich ihre Karrieren waren, so genossen sie doch beide die Freiheit, mit der es im Bereich der Kunst zu experimentieren gilt. Auf diese Weise wirkten beide Künstler einem artistischen Stilbruch bei und erschufen dabei ihre eigenen Marken innerhalb der westlichen Kunst. Durch Picasso und Picabia wurden somit zahlreiche Selbstverwandlungen ins Leben gerufen. Ein Maler, so Picasso, dürfe niemals das tun, was von ihm erwartet wird – der größte Feind eines Malers sei der Stil. Denn Picasso und Picabia setzten ihre Werke nie auf die Art und Weise um, wie es ihr Publikum anzunehmen schien.

 

In genau dieser Fülle präsentiert sich die Ausstellung Picasso Picabia. Histoire de Peinture anhand von knapp 110 Werken. Sie lehnt sich an eine Auswahl an Gemälden, Zeichnungen, Fotografien sowie veröffentlichten und unveröffentlichten, französischen und internationalen Kollektionen. In bemerkenswerten Einheiten zusammengefasst und gleichzeitig chronologisch und thematisch sortiert, steht der gemeinsame Lebensweg der beiden Künstler als Kernelement im Vordergrund der Exposition. Trotz der unmöglichen Ausschöpfung aller Aspekte schafft es Picasso Picabia anhand der extremen Vielfalt der Karrieren beider Künstler einen geschichtlichen Querschnitt durch die künstlerischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts zu vermitteln.

 

Dank vielzähliger Werke mit erstaunlicher Ähnlichkeit und zugleich unversöhnlicher Gegensätze – genau wie die gegenseitige Beziehung beider Persönlichkeiten –, wird die Ausstellung mit den Anfängen des Kubismus gegen 1907 eröffnet, greift dann die orphische Abstraktion, die Ästhetik des Readymade und der Maschine, die Rolle der Fotografie, neoklassizistische Zeichnungen sowie den Surrealismus auf. Aber auch der Rückgriff auf die 1930er und 1940er Jahre, in denen die plastischen Gegensätze ihrer Werke genauso präsent waren wie ihre jeweiligen politischen Einstellungen, spielen eine zentrale Rolle. Abgeschlossen wird die Exposition durch Werke aus ihren letzten Lebensjahren – 1953 als jenes Picabias und zwanzig Jahre später, 1973, jenes Picassos.

 

Beauftragte der Ausstellung: Aurélie Verdier, Verwalterin des Musée National d’Art Moderne, MNAM-Cci, Centre Georges Pompidou und Bruno Ely, Leiter und Chefverwalter des Musée Granet.

 

Wir haben die Ehre, eine persönliche Führung mit Bruno Ely, dem Beauftragten der Ausstellung sowie Leiter und Chefverwalter des Musée Granet, anbieten zu dürfen.

 

9. Juni - Diskussionsrunde – Konzert – DJ-Liveact Die neue Antigone: Zeitgenössische Schriften von Frauen im mediterranen Raum Zwischen Politik und Poesie

 

Samstag, 9. Juni 16 Uhr bis 18:30 Uhr
Sciences Po
Amphithéâtre Cassin
25, rue Gaston de Saporta – Aix-en-Provence

20 Uhr Conservatoire Darius Milhaud
Auditorium Campra
380, avenue Mozart – Aix-en-Provence

22 Uhr DJ-Liveact
Avenue Mozart

 

Diskussionsrunde – Konzert – DJ-Liveact

Die neue Antigone: Zeitgenössische Schriften von Frauen im mediterranen Raum

Zwischen Politik und Poesie

Programm

 

8. Juni - Konferenz – Lesung Julia Korbik: „Ich möchte vom Leben alles : ein Abend mit Simone de Beauvoir"

Freitag, 8. Juni um 19 Uhr
Librairie L’Hydre aux mille têtes
96 rue Saint Savournin – Marseille 1er

Konferenz – Lesung

Julia Korbik: „Ich möchte vom Leben alles : ein Abend mit Simone de Beauvoir

 

Simone de Beauvoir: Große Denkerin des 20. Jahrhunderts, eine Ikone des Feminismus – aber warum sollten sich junge Frauen für sie interessieren? Weil sie fantastische Romane und präzise Analysen gesellschaftlicher Entwicklungen schrieb und ihrem Partner Jean-Paul Sartre an analytischer Schärfe in nichts nachstand; eine Frau, die schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts für ihre Freiheit kämpfte, emanzipiert und unabhängig. Julia Korbik, Autorin von ,,Oh, Simone ! "  wirft einen frischen Blick auf die Frau, die Schriftstellerin, die Philosophin und die Feministin.

Julia Korbik freie Journalistin und Autorin aus Berlin. An ihre Schwerpunktthemen, die Politik und die Popkultur, geht sie stets mit einer feministischen Sichtweise heran. Ebenso hegt sie ein reges Interesse für Frankreich und ganz Europa. Sie schreibt für verschiedene Medien, unter anderem für die ze.tt, die Libertine, die Vice Broadly, This is Jane Wayne, die Intro und den Tagesspiegel. Darüber hinaus ist sie Sprecherin für diverse kulturelle Veranstaltungen und Leiterin von Konferenzen zum Thema „Gleichberechtigung in der künstlerischen Wirtschaft“ an der Popakademie Baden-Württemberg.

 

2. Juni - Podiumsdiskussion | Hannah Arendt, Politik und Kulturkrise

Samstag 2. Juni von 15 bis 17 Uhr
Bibliothèque La Halle aux Grains
Place de l’Hôtel de Ville
Aix-en-Provence

Podiumsdiskussion
Hannah Arendt, Politik und Kulturkrise

 

Hannah Arendt, geboren am 14. Oktober 1904 in Hannover als Johanna Arendt und verstorben am 4. Dezember 1975 in New York, war eine deutsche, in den USA eingebürgerte Politologin, Philosophin und Journalistin. Sie wurde durch ihre Arbeiten über politische Tätigkeiten, Totalitarismus, Moderne und Geschichtsphilosophie bekannt.

 

Dieses Treffen dient zum gemeinsamen Nachdenken unter Philosophen.

 

26. Mai - Workshop für Kinder | Fête des mères et fête des pères – Mutter- und Vatertag

Samstag 26. Mai um 15 Uhr
Centre Franco-Allemand de Provence
19, rue du Cancel - Aix-en-Provence

Workshop für Kinder

Fête des mères et fête des pères – Mutter- und Vatertag

 

Wir laden alle Kinder zum gemeinsamen Basteln von Geschenken für Mama und Papa, zum Austausch über den Mutter- und Vatertag in Deutschland und Frankreich und zu einem kleinen Snack ein.

 

24. & 25. Mai - Veranstaltung | Die 25 Jahre des CAFAP

Donnerstag, 24. Mai
Fondation Vasarely
1, avenue Marcel Pagnol -Aix-en-Provence

und Freitag, 25. Mai
The Camp
550, Denis Papin
La Duranne – Aix-en-Provence
mit Führung durch Marseille

 

Veranstaltung

Die 25 Jahre des CAFAP

 

Im Programm:

 

Donnerstag:

„Überraschungsabend“ – Soirée „surprise“ der Fondation Vasarely

Unter der Schirmherrschaft von Rolf Friedrich Krause, Deutscher Konsulat in Marseille

 

Rückblick auf das letzte Vierteljahrhundert – Rückblende auf 25 Jahre deutsch-französische Wirtschaftsbeziehungen im Süden Frankreichs. Wir freuen uns auf einen geselligen und festlichen Abend voller Begegnungen und Austausche.

 

Freitag:

Stammtisch über Industrie

4.0 + Führung durch The Camp +

Geselliges Mittagessen

The Camp

Entdecken Sie The Camp, den neuen Campus, der einzig und allein in Europa eingeführt wurde, und nehmen Sie an unserem Stammtisch zu dem Thema „Die Digitalisierung – Fortschritt und Risiken, Folgen dieses unvermeidlichen Umbruchs im Kontext des französischen und deutschen Mittelstandes – wann, wie, wo?“. Nehmen Sie an einer Führung durch den Campus und einem geselligen Mittagessen auf der Terrasse mit Blick auf den Berg Sainte-Victoire teil.

 

Führung durch Marseille

 

Lassen Sie sich im Rahmen des 5. Geburtstags von Marseille-Provence, europäische Kulturhauptstadt – „MP2018 – Welche Liebe?!“, durch die Straßen von Marseille führen.

 

23. Mai - Veranstaltung | Speak Dating

Mittwoch, 23. Mai um 19 Uhr
Centre Franco-Allemand de Provence
19, rue du Cancel – Aix-en-Provence

 

Veranstaltung

Speak Dating

 

Sie würden gerne mal wieder einen Abend Deutsch sprechen? Ou améliorer votre français? Unabhängig von Herkunft und Sprachniveau bietet Ihnen unser Format des „Speak Datings“ die Möglichkeit, Ihre Deutsch- (oder Französisch-) Kenntnisse mal wieder aufzupolieren.
 

In gemütlicher Runde können Sie in den Räumlichkeiten des Centre Franco-Allemand de Provence bei Wein und Häppchen Muttersprachler beider Nationen kennenlernen und auf Deutsch, Französisch, Deutsch, Französisch und dann wieder Deutsch plaudern. Und wer weiß, vielleicht finden Sie an diesem Abend sogar einen Tandempartner!

 

18. Mai - Deutsches Frühstück mit Sprach- und Spielworkshop: „Der Regenbogenfisch“

Freitag, 18. Mai um 9 Uhr
Ecole Sainte-Catherine de Sienne
20, rue Mignet – Aix-en-Provence

 

Deutsches Frühstück mit Sprach- und Spielworkshop: „Der Regenbogenfisch“

 

Wir veranstalten ein deutsches Frühstück, gefolgt von einer Animation rund um das zweisprachige Buch „Der Regenbogenfisch“, für die Schüler der 2. Klasse der Vorschule Sainte-Catherine de Sienne. 

Reserviert für die Schüler der 2. Klasse der Vorschule Sainte-Catherine de Sienne.

16. Mai - Podiumsdiskussion - Frauen in Unternehmen | Im Rahmen des Europatages

Mittwoch, 16. Mai um 18 Uhr
Mairie d’Aix-en-Provence
Salle des Etats de Provence
Aix-en-Provence

Podiumsdiskussion

Frauen in Unternehmen

Im Rahmen des Europatages und der Stadtpartnerschaft zwischen Aix-Tübingen-Perugia

 

Mit Vanessa di Paola (Universität Aix-Marseille), Dominique Epiphane (Universität Aix-Marseille), Cristiana Casaioli (Mobilitäts-, Handels- und Handwerksbeauftragte in Perugi)  und Adelheid Kumpf (Geschäftsführerin der Sprachschule Vivat Lingua! in Tübingen)

Diese Podiumsdiskussion hat zum Ziel, die Situation von Frauen in Unternehmen in Frankreich, Deutschland und Italien mit Rednerinnen (Wirtschaftsexperten, politische Vertreter, Soziologen, Firmenchefs) aus den Partnerstädten Aix-en-Provence, Tübingen und Perugia zu diskutieren. Des Weiteren werden die sozialen Aspekte dieser Frage genauer betrachtet, und zwar aus nationaler und regionaler Perspektive. Nach der Veranstaltung sind Sie zu einem Glas Wein eingeladen.

 

9. Mai - Europatag Europäische Parade mit kostümierten Kindern

Mittwoch, 9. Mai ab 14:30 Uhr
Cours Mirabeau
Aix-en-Provence
Festliche Veranstaltung

 

Europatag
Europäische Parade mit kostümierten Kindern

 

Zur diesjährigen Feier des Europatags möchten wir die Kinder im Zuge einer kostümierten Parade in den Farben Europas in den Fokus setzen.

Die Kinder des Centre Socio-Culturel Jean-Paul Coste werden in Kostümen, die wir mit ihnen gemeinsam hergestellt haben, über den Cours Mirabeau marschieren. Sie werden dabei von Kindern der Association Polonica, der Association hongroise de Provence, der Association Amitié franco-roumaine und von Gymnasiasten vom Cluj-Napoca des Maison de l’Espagne in eigenen traditionellen Kostümen begleitet. Währenddessen wird die Parade von der Musikgruppe Pulsabatouk unterstützt.

Das Finale wird auf einem Podium nahe den Ständen stattfinden, worauf ein Snack mit typischen europäischen Gerichten für die Jungen und Mädchen folgt.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen, um die Kinder zu unterstützen und an diesem feierlichen Moment teilzunehmen.

 

9. Mai - Europatag Informations- und Dokumentationsstand

Mittwoch, 9. Mai von 10 Uhr bis 18 Uhr
Cours Mirabeau
Aix-en-Provence
Veranstaltung

Europatag
Informations- und Dokumentationsstand

 

Wie in jedem Jahr nehmen wir auch dieses Jahr am Europatag mittels eines Informations- und Dokumentationsstandes teil. Dies möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern und Ihnen dabei das Centre Franco-Allemand de Provence mit seinen Partnern (Deutsch-Französischer Bachelor- und Masterstudiengang TübAix, Deutsch-Französischer Bachelor- und Masterstudiengang „Angewandte Politikwissenschaften“ des IEP Aix und Freiburg, Master LEA/ICBS Aix-Passau und der Master AIFA (Aire interculturelle franco-allemande)) vorstellen, wie auch Ihre Fragen zu Austauschstipendien, Aufenthalten in Deutschland und Touristeninformationen beantworten.

Dienstag, 27. März - Bêtes féroces, bêtes farouches - Karen Köhler

Dienstag, 27 März 14 Uhr
Bibliothèque Universitaire des Fenouillères,
167 avenue Gaston Berger
Aix-en-Provence

 

In jeder dieser neun Novellen schildert eine Erzählerin ihr Leid: Krankheit, Tod, das Ende einer Liebe oder Einsamkeit. Um diese Prüfungen des Lebens zu meistern, suchen die sich ähnelden Heldinnen in ihrem tiefsten Innersten nach Wegen, sich von ihrer Pein zu befreien. Für die eine ist dies Beten und Almosen, für eine andere Reisen, und für andere wiederum Abgeschiedenheit.

Diese Frauen haben es sich zum Ziel gemacht, ihren Kummer – der seinen Ursprung oftmals in der Kindheit findet – teilweise endgültig loszuwerden. Auch wenn die Erzählweise von Postkarten, Tagebüchern und Dialogen bishin zu Berichten reicht, spinnen sich viele Fäden zwischen den einzelnen Novellen und lassen die Sammlung so dennoch flüssig erscheinen. Karen Köhler bewegt durch die poetischen Elemente in ihrem lebhaften, dennoch direkten und präzisen Schreibstil. Das schützende und aufmunternde Wesen spielt eine tragende Rolle als Metapher für die Matrix und Synonym für die Wiedergeburt in diesen Erzählungen. Traurig und erstklassig.

Von Samstag, 21. April bis Samstag, 19. Mai - Ausstellung – Parcours durch die Schaufenster des Stadtzentrums : Begegnungen der 9. Kunst, Jakob Hinrichs

Von Samstag, 21.April bis Samstag, 19.Mai
Aix-en-Provence

Ausstellung – Parcours durch die Schaufenster des Stadtzentrums

Begegnungen der 9. Kunst

Jakob Hinrichs

Im Rahmen des Treffens der 9. Kunst ermöglichte das CFAP seinen Besuchern eine spannende Schatzsuche durch Aix-en-Provence, initiiert vom Berliner Künstler Jakob Hinrichs. Ziel dieses Parcours war es, speziell für diesen Anlass entworfene und quer durch die Stadt verteilte Spielkarten zu sammeln. Auf diese Weise wurde es den Teilnehmern ermöglicht, diesen außergewöhnlichen Stadtbesuch mit einer interaktiven Teilnahme an Hinrichs Ausstellung unter freiem Himmel zu verbinden.

Ein Parcours, ein Kartenspiel und Anekdoten

In Zusammenarbeit mit den Handelsverbänden wurde dieses neuartige Angebot Hinrichs‘ von den graphischen Elementen des Festivalplakats inspiriert. Diese Elemente ließen sich in den Spielkarten wiederfinden, die es von den Besuchern in den mitwirkenden Boutiquen einzusammeln galt.

Die Schatzsuche und Ausstellung unter freiem Himmel war für jeden zugänglich und eröffnete auch den Jüngsten einen neuen graphischen Horizont. So entstand im Zuge des Kartensammelns ein Quartettspiel, bei dem die Familien ganz nebenbei Aix-en-Provence auf eine ganz neue Art und Weise besichtigen konnten. Hinrichs‘ Idee war es, das Spiel rund um Künstler, Pflanzen, Berufe und die hiesigen Brunnen in der Wirklichkeit der Altstadt zu verankern. Auf diese Weise gelang es ihm, die Besucher – egal ob nur auf der Durchreise oder mehr – die Plätze und Personen vor Ort wiederfinden zu lassen.

Zusätzlich wurde der Parcours von einem Heft voller lustiger Anekdoten für Groß und Klein und einer kleinen Kiste begleitet, die man sich selbst zusammenstellen und mit nach Hause nehmen durfte. So entstand eine außergewöhnliche, spielerische Reise für die ganze Familie.

Der Schöpfer

Jakob Hinrichs wurde 1977 geboren und lebt in Berlin. Er studierte Illustration an der Universität der Künste Berlin (dort war er Schüler von Henning Wagenbreth) und an Universitad del Pais in Bilbao. Seine stets sehr bunten Alben sind von Gravur, Siebdruck, berühmten Zeichenstilen und den amerikanischen comic books inspiriert. Hinrichs neustes Werk Hans Fallada: Der Trinker, verlegt von Denoël Graphic, ist ein Teil der offiziellen Auswahl 2016 von Angoulême, Hauptstadt des westfranzösischen Departements Charente. In Berlin teilt er sich ein Studio mit Katia Fouquet.

Samstag, 14. April - Kinderatelier: Poissons d’avril – Aprilscherz

Samstag 14. April um 15  Uhr
Centre Franco-Allemand de Provence
19, rue du Cancel - Aix-en-Provence

Poissons d’avril – Aprilscherz

In Deutschland, wie in Frankreich, ist der April für seine Scherze bekannt. Kommt und entdeckt mit uns zusammen all die verschiedenen Traditionen und amüsiert euch mit Spielen und Bastelarbeiten.

 

Vom 10. bis zum 12. April - Lesung, Jonas Lüscher: Kraft

Dienstag, den 10. April um 18 Uhr
Auditorium
Bibliothèque Méjanes
8-10, rue des Allumettes – Aix-en-Provence

Mittwoch, den 11. April um 18 Uhr
Maison Suisse
7, rue d’Arcole – Marseille 6ème

Donnerstag, 12. April um 19 Uhr
Centre Culturel Franco-Allemand
20, cité du Parc – Nice

Jonas Lüscher: Kraft

Der schweizer Autor Jonas Lüscher ist eines der großen Talente als Schriftsteller und eine gewichtige Stimme der deutschsprachigen Literatur.

 Sein neuer Roman « Kraft » ist eben dafür der Beweis. Der Protagonist dieses Romans Richard Kraft, Professor für deutsche Rhetorik, steckt in einer unglücklichen Ehe und finanzieller Bedrängnis fest und wird zu einem Philosophiewettbewerb im Silicon Valley eingeladen. Dort soll er anhand von Leibniz’ Antwort auf die Theodizeefrage begründen weshalb alles, was ist, gut ist und dennoch von uns verbessert werden kann. Kraft zögert erst, doch das Preisgeld des Wettbewerbs beträgt eine Millionen Dollar…

Das Silicon Valley ist genau der Ort, an dem Start-Ups, neue Apps und exzentrische Millionäre entstehen. Es ist mehr als eine neue Welt, vielmehr lauert dort eine innere Revolution.

Von Samstag, 7. April bis Samstag 19. Mai - Ausstellung : Begegnungen der 9. Kunst : ATAK

Von Samstag, 7.April bis Samstag 19.Mai
Bibliothèque Méjanes
8-10, rue des Alumettes - Aix-en-Provence

Ausstellung

Begegnungen der 9. Kunst

ATAK

Doppelte Ausstellung eines Berliner Künstlers, dessen Werke nicht mehr ausgestellt werden.  Dafür verkleidet ATAK den Cour Carrée der Cité du Livre in Aix-en-Provence, der für diesen Anlass zeitweilig in einen Garten verwandelt wird, und denkt sich ein prachtvolles graphisches Treffen zwischen zwei legendären Figuren der 9. Kunst – Dick Tracy und Tintin – aus. Seine Idee? Den Helden seiner Kindheit Anerkennung zukommen zu lassen.

 

Die Ausstellung

Fan Art, How To Be A Detective? oder Als Tintin und Dick Tracy sich trafen…ein ganz neuer Vorschlag, vom deutschen Künstler ATAK für das Festival ausgedacht. Seine Ausgangsidee: ein graphisches Aufeinandertreffen von zweien seiner Kindheitshelden zu erschaffen und zu zeigen, inwiefern die beiden, über ihre Ähnlichkeiten hinaus – beide sind Detektive, zur gleichen Zeit geboren und beendeten ihre Abenteuer zum Ende der 70er Jahre – typisch für die Kultur der Abenteuercomics sind.

Ein Projekt, in das der Künstler viel Arbeit steckte, indem er die 23 Cover von Tintin graphisch neu interpretierte und sie alle in einer einzigen Bildtafel, die sich auf die Erzählung jedes Albums zentriert, verknüpft. Durch sein Angebot einer Serie mit Objekten und Figürchen, abgeleitet oder abstammend von Art Outsider, vervollständigte ATAK diese Maßnahme noch. Eine Ausstellung, die Comicfans einerseits gewiss überraschen wird, die uns aber auch einen kompletten Teil des Erbes von Jugendcomics aufs Neue wiederentdecken lässt…

Mit Zuspruch seitens der Programmierung der BIBLIOTHEK MÉJANES hat ATAK die Möglichkeit, eine weitere Ausstellung im Freien anzubieten. Dazu kleidet der Verleger THIERRY MAGNIER den zu diesem Anlass vorübergehend in einen Garten umgewandelten Cour Carrée der Cité du Livre ein, angelehnt an die Abbildungen eines seiner Kinderbücher Der Garten.

 

Der Schöpfer

Hans-Georg Barber, auch ATAK genannt, wurde 1967 in Frankfurt an der Oder geborgen. Er behielt sein Pseudonym seiner Punkperiode, während derer er Graffitis in Ost-Berlin verwirklichte, bei. Der eklektische Stil des Künstlers ist sowohl von amerikanischen Comics der 50er Jahre als auch von der deutschen Romantik des 19. Jahrhunderts inspiriert, wobei jede seiner Geschichten mühelos die Epochen und die künstlerischen Einflüsse vermischt. In seinen Arbeiten kommt es nicht selten vor, dass man sich plötzlich gegenüber bekannten Figuren wie Tintin, Mickey Maus, dem Affenkönig oder Tscheburaschka wiederfindet…

 

Vom 7. bis zum 28. April - Ausstellung Begegnungen der 9. Kunst : Katia Fouquet

Von Samstag, 7.April bis Samstag, 28.April
Galerie Ecole ESDAC
2 A, rue Irma Moreau - Aix-en-Provence

Ausstellung

Begegnungen der 9. Kunst

Katia Fouquet

Im Rahmen ihrer Ausstellung Woman with Weapons kritisiert die deutsche Künstlerin Katia Fouquet die in unserer Gesellschaft vorherrschenden Vorurteile gegenüber Frauen. Dabei entgegnet sie der Aussage „Grab them by the pussy“ des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, mit einem „No mercy, everything will be ok kid!“. Mit ihren Filzstiften als ihre persönliche Waffe erklärt sie somit auf ihre ganz eigene Art und Weise dem Sexismus den Krieg.

Die Ausstellung

Als langjährige Mitarbeiterin der exklusiven feministischen Gemeinschaft Spring, die jeden Sommer ein gleichnamiges Magazin herausbringt, hinterfragt Katia Fouquet in ihren Arbeiten unsere Gesellschaft und ihre Entwicklungen. Mit ihren Beiträgen zu etwa Albert Camus‘ Roman Jonas ou l’Artiste au travail und zum Kollektivwerk A Graphic Cosmology – eine Neuinterpretation des Mythos von der Erschaffung der Welt in sieben Tagen – schreckt sie nicht davor zurück, unsere Gesellschaft in Frage zu stellen. Unsere Handlungsmöglichkeiten, so Fouquet, seien von lückenhafter Handhabung von Informationen und wachsendem Individualismus geprägt.

Eine Meinung, die sich nicht nur in dieser ersten französischen Ausstellung (ausgerichtet in Partnerschaft mit dem ESDAC, der Ecole de Design und der Arts Appliqués et de Communication d’Aix-en-Provence), sondern auch im stetigen Engagement der Künstlerin ausdrückt. So zögerte Katia Fouquet 2017 nicht, sich beim feministischen Fanzine des graphischen Protests, angetrieben von Gabe Fowler, Françoise Mouly und Nadja Spiegelmann, als Antwort auf Donald Trumps Amtseintritt, zu engagieren. Das Magazin RESIST!, an die 6000 mal gedruckt, wurde während den Protestläufen der Frauen in Washington kostenlos im ganzen Land verteilt.

Die Schöpferin

Katia Fouquet wurde 1975 geboren und absolvierte ihr Studium an der Universität der Künste Berlin und an der Académie des Beaux Arts in Bologna. Ihr erstes Werk „Jonas oder der Künstler bei der Arbeit“ veröffentlichte sie 2013 unter dem Herausgeber Büchergilde, welches zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht in Frankreich zu erhalten war. So arbeitet sie regelmäßig für internationale Zeitungen wie The New York Times oder Le Monde Diplomatique.

 

Mittwoch, 4. April - Kinoclub : Zyklus : "Filme über Frauen und von Frauen", "Tricky women"

Mittwoch, 4. April  um 18 Uhr
Amphithéâtre Cassin
Sciences Po Aix
25, rue Gaston de Saporta – Aix-en-Provence

 

Kinoclub : Zyklus : "Filme über Frauen und von Frauen"

 "Tricky women"

Eine österreichische Trickfilmserie mit weiblichen Regisseurinnen

 

Der österreichische Bundesminister für Europa, Integration und Ausland wünscht die Arbeit von Frauen in der Filmwelt mehr zu fördern, indem er sie in den Fokus des Geschehens bringt. Dies war 2014 der Anstoß zur Zusammenarbeit mit Tricky Women. Tricky Women ist ein Festival aus Wien, das sich der Kreation von Animationsfilmen von Frauen aus der ganzen Welt widmet. Es findet jedes Jahr am internationalen Frauentag statt.

Das Programm "Lebhafte Zeiten und gemütliche Orte" ist eine Serie außergewöhnlicher Animationen bemerkenswerter Regiseurinnen, die erahnen lässt, wieviel mehr es noch zu entdecken gibt.

Im Programm:

Der verliebte Koch (2013, 10‘00)

Verena Hochleitner, Ulrike Swoboda-Ostermann

Follow You (2013, 3‘50)

Katharina Petsche

Garten & Schnaps (2013, 12‘00)

Amelie Loy

Ginny (2015, 5‘00)

Susi Jirkuf

HomeStatements (2014, 7‘32)

Maria Weber

Machine (2015, 2‘00)

Anna Vasof

Princess Disaster Movie (2014, 3‘24)

Xenia Ostrovskaya

Shut up Moon (2014, 4‘05)

Gudrun Krebitz

Taipei Recyclers (2014, 7‘00)

Nikki Schuster

Three Suns (2013, 7‘49)

LIA

Two Melons - Birth of an Artist (2014, 2‘00)

Ingrid Gaier

YachaY (2015, 6‘45)

Anne Zwiener

 

Kontakt

Tel | E-mail
+33-(0)4 42 21 29 12 info@cfaprovence.com
Adresse
19, rue du Cancel 13100 Aix-en-Provence
Öffnungszeiten
Montag - Freitag : 10:00-12:00 Uhr | 14:30-17:30 Uhr

Vom 3. bis zum 6. April - Theater Ödön von Horváth: Ein Sohn unserer Zeit

Dienstag, 3. April um 14:15 und 20 Uhr, Mittwoch, 4. April um 19 Uhr, Donnertsag, 5. April um 14:15 und 20 Uhr und Freitag, 6. April um 20 Uhr
Théâtre National de Marseille La Criée
30, quai de Rive Neuve – Marseille 7ème

 

Ödön von Horváth: Ein Sohn unserer Zeit

Besetzung

Nach dem Roman von Ödön von Horváth
In Szene gesetzt von Jean Bellorini

Mit Clément Durand, Gérôme Ferchaud, Antoine Raffalli, Matthieu
Tune
und Mélodie-Amy Wallet clavier

Eine zeitgenössische Anlehnung an den Roman von 1938 des großen Schriftstellers der deutschen Sprache, ausweglos gefangen in den Unruhen des aufsteigenden Nationalsozialismus und verbannt nach Frankreich. Ein entsetzliches und stimmungsvolles Protokoll über eine Epoche, die eine nach Anstellung suchende Jugend in die Irre führte.

Vier junge Schauspieler gestalten den Monolog eines jungen Mannes, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist und sich sicher ist, diesen im Wehrdienst zu finden. -> Er übt sich in Gewalt und Morden, bevor ihm die Unmenschlichkeit des Wehrdienstes bewusst wird und er Opfer einer Verletzung wird, die ihn für den weiteren Dienst unfähig macht. Jean Bellorini setzt die grausame Ernüchterung einer der Ungewissheit zum Opfer gefallenen Generation in einer wirkungsvollen Einfachheit in Szene.

Gestrige und heutige Sprache scheint am Rande von Identitätskrise, unbestimmten Sorgen und Verwirrung ineinander überzugehen. -> In dem tragischen Epos von elf Kapiteln bringt Ödön von Horváth den Leser dazu, sich der bedrohlichen Brutalisierung bewusst zu werden. Das aufrüttelnde Theater stellt sich der Ernüchterung wie ein Hoffnungsschimmer entgegen.

INVASION ! 
Donnerstag, 29.März Centre Pénitentiaire des Baumettes.
Freitag, 30.März Université d’Aix-Marseille
Im Rhamen der Internationalen Woche des Theaters der Universität Aix-Marseille

Rund um die Aufführung:

Donnerstag, 5.April 2018 um 19:15 Uhr

Mit Nicole Colin, Professor deutscher Studien, Universität Aix-Marseille

Auf der Bühne!

Samstag, 7.April 2018

Öffentlicher Workshop zu Theatherpraktiken - Atelier mit der Schauspielergruppe
von 10 bis 13 Uhr – 5€ auf Reservierung

 

Mittwoch, 28. März - Kinoclub : Zyklus : « Filme über Frauen und von Frauen » Die Farbe des Ozeans

Mittwoch, 28. März um 18 Uhr
Amphithéâtre Cassin
Sciences Po Aix
25, rue Gaston de Saporta - Aix-en-Provence

Kinoclub: Zyklus: "Filme über Frauen oder von Frauen"

Die Farbe des Ozeans

Von Maggie Peren, 2011. In Originalfassung mit französischen Untertiteln

José ist im Dienst auf den Kanarischen Inseln. In seiner Funktion als Zollbeamter entscheidet er über das Schicksal von Hunderten illegalen afrikanischen Flüchtlingen, die Woche für Woche an den Küsten der paradiesischen spanischen Inseln stranden. Im Gegenzug hat er jedoch keinerlei Lösung für das Drogenproblem seiner Schwester Marielle. Nathalie, die von Deutschland auf die Kanarischen Inseln gekommen ist, um dort ihren Urlaub am Strand zu verbringen, wartet auf die Ankunft ihres Lebensgefährten Paul. Zola, für seinen Teil, hat für sich und seinen Sohn eine Bootsüberführung nach Spanien, die nicht nur illegal, sondern auch teuer ist, organisiert, um dort Asyl zu beantragen. Eines Morgens, an dem Nathalie Zeugin der Ankunft eines Bootes voller illegaler Flüchtlinge ist, stößt sie auch auf Zola und seinen Sohn, die Teil der wenigen Überlebenden nach der traumatisierenden Überführung sind, und entscheidet, von ihrem harten Schicksal berührt, die beiden Flüchtlinge zu beherbergen.

 

Montag, 26. März - Musik : Jugendsymphonieorchester Berlin

Montag, 26. März um 20 Uhr
Chapelle du Sacré-Cœur
Rue Lacépède - Aix-en-Provence

Jugendsymphonieorchester Berlin

Wie jedes Jahr veranstaltet das Jugendsymphonieorchester Berlin des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums wieder eine Auslandstournee. In den letzten Jahren hielten sie Konzerte in Albanien, Brasilien und Italien. Dieses Jahr jedoch geht das Jugendsymphonieorchester Berlin im März auf Tournee in Frankreich. Dort gibt es Konzerte in Lyon, (23. März, Kapelle des Lycée Saint-Marc), in Avignon (24. März, Eglise des Carmes) und Aix-en-Provence (26. März, Eglise du Sacre-Cœur).

Programm:

Felix Mendelssohn Bartholdy - Hebriden-Ouvertüre

Witold Lutoslawski - Mala Suita (Kleine Suite)

Antonín Dvorák - Sinfonie Nr. 9 "Aus der Neuen Welt"

Das Jugendsymphonieorchester Berlin des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums wurde in den 70er Jahren gegründet und widmet sich der musikalischen Ausbildung Jugendlicher im Alter von 14 bis 19 Jahren. In der Vergangenheit gab es viele Schüler, die einen musischen Beruf wie Musiklehrer, Instrumentallehrer, Musiktherapeut, Toningenieur, Musikproduzent, Komponist und Arrangeur, Dramenberater, Regisseur, Kulturmanager, Veranstaltungsplaner, Dirigent und Instrumentalist eingegangen sind. Unter den Orchestermusikern finden sich Musikerinnen und Musiker, die mit ihrem guten Niveau Amateurorchester sowie professionnelle Orchestra wie das Orchester der Staatoper Unter den Linden in Berlin, das Orchester der Deutschen Oper Berlin, das Rundfunkorchester Berlin, das Orchester der Akademie für Alte Musik in Berlin, das Oper Frankfurt (Oder), das Gürzenich Orchester Köln und das Gewandhaus Orchester Leipzig, bereichern.

Seit 25 Jahren pflegt das Jugendsymphonieorchester Berlin internationale Beziehungen, sodass neben den Konzerten immer auch Treffen der Jugendlichen aus den verschiedenen Ländern für den kulturellen Austausch stattfinden. Das Orchester ging zum Beispiel in China, Japan, Russland, Finnland, Dänemark, Schweden, Polen, Albanien, Irland, aber auch Namibia auf Tour. Für das Orchester ist der kulturelle Austausch ein äußerst wichtiges Anliegen, daher lädt es seine internationalen Partner regelmäßig zu sich nach Berlin ein. Im vergangenen Jahr reiste das Jugendsymphonieorchester Berlin durch Brasilien und gab Konzerte in São Paulo und Rio de Janeiro vor einem Publikum von über 2500 Zuschauern. Das Kammerorchester, welches einen Teil des Jugendsymphonieorchesters bildet, gewann erst kürzlich den ersten Preis beim internationalen Festival Michelangelo in Florenz. Knut Andreas (Universitätsprofessor und Musikologe) ist seit 3 Jahren Musikdirektor des Orchesters. Des Weiteren leitet er das Symphonieorchester des Collegium musicum in Potsdam und wurde bereits als Direktor in den Niederlanden und Slowenien eingeladen.

 

Vom 22. bis zum 24. März - Vorstellung: Nationalballett Marseille und ICK: Kindertotenlieder/Apparition

Donnerstag 22., Freitag, 23. und Samstag 24. März um 20 Uhr
Théâtre National de Marseille La Criée 
30, quai de Rive Neuve - Marseille 7 ème 

Nationalballett Marseille und ICK: Kindertotenlieder/Apparition

Das Nationalballett Marseille und das ICK führen das Stück Kindertotenlieder in Form eines Diptychons vor, das aus den fünf Liedern des Komponisten Gustav Mahler hervorgeht.

Der erste Teil dieses Werks, Kindertotenlieder, verherrlicht Unschuld und Hoffnung in einem Spektakel mit Tanz und Gesang.

Nach Kindertotenlieder von Gustav Mahler
Konzept und Choreographie von Emio Greco und Pieter C. Scholten
Musikalisches Konzept und Abschrift von Franck Krawczyk

Mit den Tänzern des Nationalballetts von Marseille und dem ICK, Franck Krawczyk am Piano, dem Kantoreichor von Bouche-du-Rhône, Samuel Coquard für Gesangskunst und künstlerische Leitung, Jesse Vanhoeck als Bühneautor, Ruben Van Leer für Film, Clifford Portier für Kostüm und Maske und Henk Danner für Beleuchtung

Gustav Mahler komponierte den Liederzyklus Kindertotenlieder nach den Gedichten von Friedrich Rückert, in denen er den Verlust zweier seiner Kinder verarbeitete. Emio Greco und Pieter C. Scholten ließen sich von diesem musikalischen Monument inspirieren und entwickelten zusammen mit Franck Krawczyk eine Inszenierung für einen Kinderchor, Klavier, Tänzer und Tiergesänge, frei nach dem Original.

 

Jeudi 22, vendredi 23 et samedi 24 mars - Spectacle : Le Ballet National de Marseille et ICK : Kindertotenlieder / Apparition

Jeudi 22, vendredi 23  et samedi 24 mars à 20h
Théâtre National de Marseille La Criée 
30, quai de Rive Neuve - Marseille 7 ème 

Le Ballet National de Marseille et ICK proposent Kindertotenlieder sous forme de diptyque, en puisant dans la matière des cinq lieder du chef-d’oeuvre lyrique de Gustav Mahler.

Premier volet de cette création, Apparition, exalte l’innocence et l’espoir, dans un spectacle chanté et dansé.

D’après Kindertotenlieder de Gustav Mahler
Concept et chorégraphie de Emio Greco et Pieter C. Scholten
Concept musical & transcription Franck Krawczyk

Avec les Danseurs du Ballet National de Marseille et d’ICK 

Piano Franck Krawczyk Choeur Maîtrise des Bouches-du-Rhône Pôle d'art vocal et direction artistique Samuel Coquard Dramaturgie Jesse Vanhoeck Film Ruben Van Leer Costumes Clifford Portier Lumières Henk Danner

Après avoir lu les poèmes écrits par Friedrich Rückert en hommage à ses enfants morts en 1833, Gustav Mahler a composé entre 1901 et 1904 cinq chants pleins de douleur et de lumière : les KindertotenliederEmio Greco et Pieter C. Scholten s’inspirent de ce monument musical, librement adapté pour choeur d’enfants, piano, danseurs et chants d'animaux par Franck Krawczyk.

Plongé dans différents espaces sensoriels, le spectateur voyage à travers musique, lumière et mouvement dans un paysage sonore original. Les deux chorégraphes confrontent la fragilité de la vie et la force de l'imaginaire, portant l’énigme de l'enfance jusqu’à un point d’incandescence. Avec des danseurs magnifiques !

Von Mittwoch, 21. bis Freitag, 23. März - Internationales Kolloquium : Außenpolitik im Verborgenen : Die Einbindung der „Zivilgesellschaft“ in der transnationalen Politik

Von Mittwoch, 21. bis Freitag, 23. März 
Sciences Po
Espace Philippe Seguin
31, avenue Jean Dalmas - Aix-en-Provence

Außenpolitik im Verborgenen: Die Einbindung der „Zivilgesellschaft“ in der transnationalen Politik

Der Begriff der Zivilgesellschaft ist nach wie vor eng verbunden mit der klassischen Demokratietheorie.  Gleichwohl hat sich der Begriff in den letzten Jahrzehnten zunehmend gewandelt und wird heute mit politischen Handlungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene in Zusammenhang gebracht. Obwohl die tatsächlichen Gegebenheiten unterschiedlich sind, so haben sie dennoch gemeinsam, dass die Einbindung der Zivilgesellschaft den internationalen Geldgebern ermöglicht, sowohl materielle Mittel (z.B. finanzielle Förderung) als auch immaterielle Mittel (Anerkennung, Ausbildungen etc.) gezielt an bestimmte Akteure zu verteilen, die als lokale Bindeglieder und Vervielfacher dienen.

Auch wenn zivilgesellschaftliche Akteure weder dem Staat noch dem Markt zugerechnet werden, erfüllen sie doch dank ihrer Ortskenntnis und lokalen Expertise eine Vermittlungsfunktion zwischen internationalen Institutionen und dem anvisierten Zielpublikum. In Programmen zur Förderung von „Good Governance“, von wirtschaftlicher Entwicklung und Stärkung der Menschenrechte sowie zur Bekämpfung von Korruption gibt es implizit und explizit zunehmend einen Bezug zur Bedeutung und Rolle der „Zivilgesellschaft“. Die verschiedenen Maßnahmen sollen sowohl ausgesuchte lokale Verbände unterstützen als auch in ihrer Rolle als Vermittlungsfunktion einen möglichst reibungslosen Ablauf transnationaler Politik garantieren.

Diese Politik zielt ausdrücklich auf „horizontale Vernetzung“, „Beteiligung“, „Abstimmung“ und „Dialog“ mit der „Zivilgesellschaft“ ab. Sie erhebt zudem indirekt den Anspruch, den Pluralismus zu stärken – der unter anderem als Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie gilt.

Die Praxis verdeutlicht jedoch, dass sie sowohl im autoritären als auch im demokratischen Umfeld angewandt werden kann, ohne die vorherrschende Ordnung zu stören. So beweisen zahlreiche Forschungsarbeiten, dass eine engere Kooperation zwischen nichtstaatlichen Organisationen/NGOs, internationalen Geldgebern und staatlichen Institutionen zur Fundierung von Macht führen bzw. als politischer Kontrollmechanismus vor Ort wirken kann.

Hier finden Sie das Programm (fr)

Am 21. März findet eine "Filmvorführung/Diskussion" über den Film Les Dix-Huit Fugitives von Amer Shomali und Paul Cowam statt. 

 

 

Samstag, 17. März - Kinderatelier : Osterfrüstück - Petit-déjeuner de Pâques

Samstag, 17. März um 11 Uhr
Centre Franco-Allemand de Provence
19, rue du Cancel - Aix-en-Provence

Deutsch-Französischer Spiel- und Bastelworkshop für Kinder

Das Centre Franco-Allemand de Provence lädt herzlich zu einem gemeinsamem Osterfrühstück ein, begleitet von Spielen und gemeinsamem Basteln von Osterdekorationen. An die Ostereiersuche wird natürlich auch gedacht.

 

Freitag, 16. März - Schreib-, Theater- und deutsch-französischer Filmworkshop : Mythologien der Frau

Freitag, 16. März von 11 Uhr bis 16 Uhr
19, rue du Cancel - Aix-en-Provence

 

Mythologien der Frau 

Workshop in beiden Sprachen

 

Mit Elena Messner, EAAD Lektorin, Elise Geyer, DAAD Lektorin, Fachbereich deutscher Studien, Universität Aix-Marseille und Anne-Kathrin Minn, DAAD Sprachassistentin

 

Mittwoch, 14. März - Speak Dating

Mittwoch, 14. März um 19 Uhr
Centre Franco-Allemand de Provence
19, rue du Cancel - Aix-en-Provence

Speak Dating

Sie würden gerne mal wieder einen Abend Deutsch sprechen? Ou améliorer votre français? Unabhängig von Herkunft und Sprachniveau bietet Ihnen unser Format des „Speak Datings“ die Möglichkeit, Ihre Deutsch- (oder Französisch-) Kenntnisse mal wieder aufzupolieren.
 

In gemütlicher Runde können Sie in den Räumlichkeiten des Centre Franco-Allemand de Provence bei Wein und Häppchen Muttersprachler beider Nationen kennenlernen und auf Deutsch, Französisch, Deutsch, Französisch und dann wieder Deutsch plaudern. Und wer weiß, vielleicht finden Sie an diesem Abend sogar einen Tandempartner!

Freitag, der 23. Februar - Ausstellung : Führung: « Cézanne at home »

Freitag, 23. Februar um 18 Uhr
Musée Granet
Place Saint-Jean de Malte - Aix-en-Provence

Führung: « Cézanne at home »

Von Bruno Ely, Oberkonservator des Musée Granet

Der Oberkonservator des Musée Granet erweist uns die Ehre, uns durch die Ausstellung zu führen, die die endgültige Rückkehr der Werke Cézannes nach seinem Tod im Jahre 1906 in die Sammlungen von Aix darstellt.

Die Ausstellung ist auf einer Fläche von 200 m2 aufgebaut und bietet ein ideales Umfeld für seine Werke, welche teils aus der Dauerausstellung stammen, teils aber auch aus Konservierungsgründen nur selten der Öffentlichkeit präsentiert werden können. Eines davon ist zum Beispiel das wunderschöne Aquarelle Usines à l’Estaque, sowie einige Cézannes eigener Kunstwerke (Ingwerglas, Farbpalette, Wandschirm, Pinsel, Uhr)

Sie schildert die Ablehung, die Cézanne durch seine Heimatst „Solange ich lebe, wird kein Cézanne ins Museum kommen.“, betonte Henri Pontier, damaliger Konservator gegen 1900 und beweist anhand von 40 Werken und Ausstellungsstücken, wie die Stadt Aix – Stadt ohne Cézanne – und ihre aufeinanderfolgenden Konservatoren die Titel „Stadt von Cézanne“ zurückerlangen konnte, indem sie sie Stück für Stück zurück nach Hause brachten.

 

Mittwoch, der 21. Februar - Kinoclub : Zyklus : « Filme über Frauen oder von Frauen » Hannah Arendt

Mittwoch, 21. Februar um 18 Uhr
Amphithéâtre Cassin
Sciences Po Aix
25, rue Gaston de Saporta - Aix-en-Provence

Kinoclub : Zyklus : « Filme über Frauen oder von Frauen »

Hannah Arendt 

De Margarete von Trotta, 2013 V.O.S.T.FR

  1. Hannah Arendt ist eine respektiere amerikanische Philosophin, die als Jüdin mit deutschen Wurzeln im Jahre 1933 aus dem Nazi-Deutschland floh. Auf ihre Anfrage wurde sie vom New Yorker nach Jerusalem geschickt um vor Ort bei dem Prozess von Adolf Eichmann, Kriegsverbrecher der Nationalsozialisten, der für die Deportation von Millionen von Juden verantwortlich war, zu assistieren.

Ihre Lektüre über den Prozess; Eichmanns Persönlichkeit und Motivationen, ihre Aufdeckung der Kollaboration der Judenräte mit den Nazis brachten ihr viel Missbilligung und Zurschaustellungen von Feindseligkeit, nicht nur von Überlebenden der Shoah, sondern auch von Nahestehenden ein. Kurt Blumenfeld und Hans Jonas werfen ihr vor allem Arroganz und Gefühlslosigkeit vor. Und trotz der Klarheit und Bekräftigung der kleinen Unterschiede ihrer Betrachtung – sie sagt, sie habe einerseits versuchen wollen die Banalität Eichmanns Person mit der Reichweite seiner Verbrechen zu versöhnen und sich andererseits die Existenz einer dritten möglichen Spur zwischen Kollaboration und Widerstand für die Judenräte vorstellen wollen - , stößt die Strenge ihrer Gedanken auf die Verständnislosigkeit vieler Menschen und treibt ihre Isolierung an.  

Donnerstag, 15. Februar - Musikalisch-künstlerischer Abend « Ein Blick auf die Münchner Theater»

Donnerstag, 15. Februar um 18.30
Images et Recherche - Centre d'Aix 
Rue Célony - Aix-en-Provence

Musikalisch-künstlerischer Abend

« Ein Blick auf die Münchner Theater» 

 

Fotos der münchner Theater von Bernard Lesaing, Kunstdirektor, Bildberichterstatter, Fotografie und Recherche

Bernard Lesaing ist Kunstdirektor der Fotografie und Recherche und Bildberichterstatter

Der Verbund der Fotografie und Recherche bietet ein musikalisch-künsterlisches Treffen unter dem Titel « Ein Blick auf die Münchener Theater“ Donnerstag, dem 15. Februar um 18 :30 Uhr an (Konferenz, Vorführung und Konzert).

Schwarz-weiße Analogfotografien von Bernard Lesaing, Ausschnitte aus dem Buch aus der Edition Tram

Ansage von Fabian Meinel, Moderator, Direktor des Centre Franco-Allemand de Provence

Außergewöhliche und dichterische Aufführung von Didier Armbruster alias Zaza (Cirque Bidon/ Los Excentricos)

Von der Atmosphäre der Kulisse bishin zur Stimmung in der Szene, bei Proben, sowie bei Festen und dem alltäglichen Leben spiegeln die Schwarz-Weiß-Fotografien den unaussprechlichen Austausch zwischen dem Autor und den Akteuren dieses besonderen Universums wider und sind somit eine Hommage an die Künstler dieses Schauspiels.

Zaza, Schauspieler, Musiker und Clown des Zirkus’ Bidon in Los Excentricos, ist auf den größten alternativen europäischen Bühnen aufgetreten

Die Veranstaltung wird mit einem kleinen Freundschaftsgläschen abgeschlossen.

Neben unzähligen Werken und Veröffentlichungen erstellt Herr Lesaing außerdem lange Reportagen zu regionalen und internationalen Themen.

Ob es sich nun um Schöpfungs- oder Handelsprojekte handelt, so führen ihn seine Arbeiten immer quer durch Europa, den Mittelmeerraum oder den Indischen Ozean.

Er ist Preisträger des Prix du public des Rencontres Internationales de la photographie d’Arles, des Prix de Paris Audiovisuel und des Prix de la Fondation national de la photographie de Lyon. Der Verbund der Fotografie und Recherche  leitet Projekte, die Fotografie mit anderen Disziplinen in Zusammenhang bringt. Der Verbund arbeitet immer wieder mit unterschiedlichen Verfassern, so z.B. Schriftsteller, Dokumentaristen, Musiker oder Sozialwissenschaftler, zusammen. 

den 13., den 15. und den 16. Februar - Konzert Ensemble Arabesques: deutsch-französisches Programm mit Stücken von Telemann, Hindemith, Mahler, Canteloube, Tomasi…

Dienstag, 13. Februar um 20 Uhr
Espace Fernandel
Avenue Aristide Briand - Carry-le-Rouet

Donnerstag, 15. um 20 Uhr
Abbaye de Saint-Victor
Place Saint-Victor - Marseille 7ème

Freitag, 16. Februar um 20.30
Auditorium Campra
Conservatoire Darius Milhaud
380, av. Mozart - Aix-en-Provence

Ensemble Arabesques: deutsch-französisches Programm mit Stücken von Telemann, Hindemith, Mahler, Canteloube, Tomasi…

Im Rahmen des 60. Geburtstags der Städtepartnerschaft Hamburg/Marseille

 

Marie-Isabella JUNG, Sopranistin - Eva THIEBAUD, Flöte

Nicolas THIEBAUD, Oboe - Daniel PALOYAN, Klarinette

Frédéric BARON, Fargot - Didier HUOT, Horn

Nora LAMOUREUX, Harfe

Dieses Konzert findet im Rahmen der seit 2012 stattfindenden Austausche des Blasinstrumenten-Quintetts aus Marseille und des Rohrblattinstrumenten-Trios aus Hamburg statt. Die deutschen und französischen Musiker finden sich dieses Jahr in einem Ensemble Arabesque zusammen, einem berühmten Kulturfestival, das 2011 von dem Oboisten Nicolas Thiébaud gegründet wurde.

Bei dieser Gelegenheit feiern sie den 60. Geburtstag der Städtepartnerschaft zwischen den beiden Städten Marseille und Hamburg, indem sie ein Programm französischer Musiker zugunsten der aus der Auvergne stammenden Komponisten erstellen.

 

Mittwoch, 7. Februar - Speak Dating

Mittwoch, 7. Februar um 19 Uhr
Centre Franco-Allemand de Provence
19, rue du Cancel - Aix-en-Provence

Speak dating

Sie würden gerne mal wieder einen Abend Deutsch sprechen? Ou améliorer votre français? Unabhängig von Herkunft und Sprachniveau bietet Ihnen unser Format des „Speak Datings“ die Möglichkeit, Ihre Deutsch- (oder Französisch-) kenntnisse mal wieder aufzupolieren.
 

In gemütlicher Runde können Sie in den Räumlichkeiten des Centre Franco-Allemand de Provence bei Wein und Häppchen Muttersprachler beider Nationen kennenlernen und auf Deutsch, Französisch, Deutsch, Französisch und dann wieder Deutsch plaudern. Und wer weiß, vielleicht finden Sie an diesem Abend sogar einen Tandempartner!

Montag, 5. Februar - Deutsch-Französischer : Tag Deutsches Frühstück und Sprach- und Spielworkshop : « Die Bremer Stadtmusikanten »

Montag, 5. Februar um 9 Uhr
Ecole maternelle Henri Wallon
2, rue Ely - Aix-en-Provence

Deutsch-Französischer Tag

Deutsches Frühstück und Sprach- und Spielworkshop : « Die Bremer Stadtmusikanten »

Um den deutsch-französischen Tag zu feiern, bieten wir ein deutsches Frühstück für alle Schüler der Schule und eine Animation rund um die Bremer Stadtmusikanten an.

Donnerstag, 1. Februar - Kinoclub: Zyklus: « Filme über Frauen oder von Frauen » Sophie Scholl: die letzten Tage

Donnerstag, 1. Februar um 18 Uhr
Maison de la Recherche / T1
29, av. Robert Schuman - Aix-en-Provence

Kinoclub: Zyklus: « Filme über Frauen oder von Frauen »

Sophie Scholl: die letzten Tage

Der Film schildert die letzten Tage der jungen Studentin Sophie Scholl, nachdem sie die Flugblätter im Atrium der Universität München in Umlauf brachte. Im weiteren Verlauf des Films wird ihre Verhaftung, ihr Verhör und ihre Hinrichtung abgezeichnet.

Die Geschwister Sophie und Hans Scholl hatten eine enge Bindung zueinander, was sie zusätzlich darin bestärkte, die Bevölkerung vor dem NS-Regime zu warnen. Als Mitglieder der Widerstandsbewegung Die weiße Rose verteilten sie Flugblätter, die zum Widerstand gegen das NS-Regime aufriefen und wurden infolgedessen verhaftet. Über die Ermittlungen der Gestapo wurden die beiden im Dunkeln gelassen.

Der Film legt den Fokus auf Sophies Perspektive und verdeutlicht ihre Abgeschiedenheit gegenüber des NS-Regimes, dem sie letztlich zum Opfer fällt. Im Gefängnis des Zentralkommissariats trifft sie auf eine kommunistische Gefangene. Durch intensive Gespräche und Überlegungen mit ihr erkennt sie die wahre Tragik ihrer Lebensumstände. 

 

 

Donnerstag, 1. Februar - Veranstaltung Deutsch-Französischer Tag : Quiz, Sprachanimationen, Entdeckungsspiele, Informationen und deutsch-französischer Aperitif

Donnerstag, 1. Februar von 10 bis 21 Uhr
CRIJ Provence-Alpes
96, la Canebière - Marseille 1er

Deutsch-Französischer Tag

Quiz, Sprachanimationen, Entdeckungsspiele, Informationen und deutsch-französischer Aperitif

Voraussichtliches Programm:

10 bis 12 Uhr : Redebeitrag des Club d’Affaires Franco-Allemand de Provence über die Beschäftigung in Deutschland (Bestätigung steht aus) und des Parcours le Monde und Hors Pistes über Fachlehrgänge für Arbeitsuchende (lokale Mission, Jugendsicherheit, Arbeitsargentur und andere Beschäftigungspartnener) in Deutschland.

Den ganzen Tag über wird ein öffentliches Quiz und eine Ausstellung des CIDAL über das Land in den Räumlichkeiten des CRIJ PACA angeboten (+ eine Ausstellung eines deutschen Künstlers, Zusage steht aus).

Von 18 bis 21 Uhr: Sprach- und Kulturanimationen werden organisiert: Tandems, interkulturelle Aktionen über Vorurteile und die Kultur im Allgemeinen. Freiwillige deutsche Jugendliche bieten Gespräche und Spiele an, um die deutsche Sprache vorzustellen.

Ein gemütlicher deutsch-französischer Aperitif wird angeboten werden.

Dienstag, 30 Januar - Deutsch-Französischer Tag : Deutsches Frühstück und Sprach- und Spielworkshop: « Die Bremer Stadtmusikanten »

Dienstag, 30. Januar um 9 Uhr
Ecole maternelle Château Double
Rue Abée de l'Epée - Aix-en-Provence

Deutsch-Französischer Tag

Deutsches Frühstück und Sprach- und Spielworkshop: « Die Bremer Stadtmusikanten »

Um den deutsch-französischen Tag zu feiern, bieten wir ein deutsches Frühstück für alle Schüler der Schule und eine Animation rund um die Bremer Stadtmusikanten an.

Montag, 22. Januar - Deutsch-Französischer Tag : Deutsches Frühstück und Sprach- und Spielworkshop: « Der Regenbogenfisch »

Montag, 22. Januar um 9 Uhr
Ecole maternelle Alphonse Daudet
Avenue de Beauregard - Aix-en-Provence

Deutsch-Französischer Tag

Deutsches Frühstück und Sprach- und Spielworkshop: « Der Regenbogenfisch »

 

Um den deutsch-französischen Tag zu feiern, bieten wir ein deutsches Frühstück für alle Schüler der Schule und eine Animation rund um das zweisprachige Buch „Der Regenbogenfisch“ an.

Freitag, 19. Januar - Musik : Die Winterreise von F. Schubert in einer Version für Streichquartett, Klarinette und Bassbariton

Freitag, 19. Januar um 20.30
Auditorium Campra
Conservatoire Darius Milhaud
380, avenue Mozart - Aix-en-Provence

Musik

Die Winterreise von F. Schubert in einer Version für Streichquartett, Klarinette und Bassbariton

Winterreise (frz. Voyage d’hiver) ist ein Liederzyklus, den Franz Schubert 1827 ein Jahr vor seinem Tod auf Grundlage von Wilhelm Müllers Gedichten komponierte.

Donnerstag, 18. Januar - Konferenz : Emmanuel Macron und die Neubelebung Europas Französische und deutsche Vorschläge

Donnerstag, 18. Januar um 18.30
Salle des mariages
Hôtel de Ville
Place de l'Hôtel de Ville - Aix-en-Provence

Konferenz

Emmanuel Macron und die Neubelebung Europas

Französische und deutsche Vorschläge

Mit Henri Ménudier, emeritierter Professor, Sciences-Po Paris

Der Staatspräsident Frankreichs Emmanuel Macron möchte die deutsch-französischen Beziehungen wieder beleben und Europa neuen Elan geben. Wird es ihm möglich sein, seine Projekte mit einem Deutschland unter Angela Merkel und den anderen Partnerländern umzusetzen?

 Schaffen sie es gemeinsam den Zerfall der Europäischen Union, bedroht durch die Vorbehalte gegenüber eben dieser und der Zunahme von Extremisten, zu vermeiden?

Der Politologe Henri Ménudier, emeritierter Universitätsprofessor, unterrichtete am Institut d’Etudes Politiques in Paris, an der Ecole Nationale Administration, an der Sorbonne Universität Paris und an mehreren deutschen Universitäten. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Deutschland nach 1945, den deutsch-französischen Beziehungen und Europa. Außerdem unterstützt er deutsch-französische zivilgesellschaftliche Aktionen.

 

Samstag, 13. Januar - Exklusiver geführter Besuch mit Empfang Atelier Marchutz

Samstag, 13. Januar um 10.30
Atelier Marchutz
Les Saules, route du Tholonet - Aix-en-Provence

 

Exklusiver geführter Besuch mit Empfang

Atelier Marchutz

 

Ausnahmsweise werden wir in diesem Atelier, dass normalerweise nicht zugänglich für die Öffentlichkeit ist, für einen exklusiven Besuch mit Guide in einem erstklassigen Rahmen empfangen. Dort werden Sie die unveröffentlichten Werke von Léo Marchutz entdecken und den Besuch mit einem Freundschaftsgläschen abschließen können.  

Freitag, 12. Januar - Gespräch : Léo Marchutz und Paul Cézanne

Freitag, 12. Januar um 18 Uhr
Auditorium
Musée Granet
Place Saint-Jean de Malte - Aix-en-Provence

 

Gespräch

Léo Marchutz und Paul Cézanne

Mit Antony Marschutz, Sohn des Künstlers

 

Sein ganzes Leben hat sich Léo Marchutz an Paul Cézannes Lebenswerk gemessen: Von der Entdeckung seines Werkes im Rahmen einer wichtigen Retrospektive in der Galerie von Paul Cassirer 1921 in Berlin über die Motivrecherche in den 30er Jahren, den Ausstellungen über Cézanne in Aix-en-Provence von 1956 bis 1961 und seiner Arbeit über den Nouveau Catalogue Raisonné am Anfang der 60er Jahre bis zu den Reflexionen über Cézanne aus den Entretiens avec ses amis peintres américains am Ende seines Lebens im Jahre 1974. So war befand sich Paul Cézanne im Zentrum der Beschäftigungen und künstlerischen Überlegungen von Léo Marchutz über sein ganzes Leben hinweg.

Die Konferenz wird eben diese Beziehungen bezüglich der chronologischen Abfolge, wie auch der Schilderung der Originalität seiner Ansichten präzisieren. Dabei wird ein charakteristischer Akzent auf das Gemälde Vue vers la Route de Tholonet près de Château Noir, aus der Pearlman – Sammlung, die im Musée Grant ausgestellt wird, von dem Léo die Vorlage im Jahr 1958 entdeckte, gelegt werden.

 

Konferenz - Die Arbeit der UNESCO und der Mittelmeerraum: der Standpunkt des Präsidenten des Exekutiv-Komitees

Donnerstag, 14. September um 18.15 Uhr
Amphithéâtre Cassin 
Institut d’Etudes Politiques
25, rue Gaston de Saporta
13100Aix-en-Provence

 

Konferenz

Die Arbeit der UNESCO und der Mittelmeerraum: der Standpunkt des Präsidenten des Exekutiv-Komitees

Michael Worbs, Präsident des Exekutiv-Komitees der UNESCO, Paris

Er war unter anderem Generalkonsul von Deutschland in Rio de Janeiro, deutscher Botschafter in Kuweit, Leiter der Wirtschaftsabteilung der deutschen Botschaft in Brasilia und Interim des Generalkonsuls in São Paulo und stellvertretender Botschafter und ständiger Beauftragter der UNESCO in Paris.  

Die UNESO ist eine der wichtigsten Institutionen im Bereich der internationalen Kulturpolitik. Die UNESCO trägt Orte und Stätten ins Weltkulturerbe ein und setzt sich für deren Schutz ein. Die Arbeit der UNESCO im Mittelmeerraum mit einer Vielzahl an Weltkulturerbestätten, die sich zudem häufig in Krisengebieten befinden, ist besonders wichtig. Michael Worbs wird uns hier seine Sicht auf die Arbeit der UNESCO im Mittelmeerraum präsentieren.

Speak Dating

Mittwoch, 29. März um 19h00
Centre Franco-Allemand de Provence
19, rue du Cancel – Aix-en-Provence

Sie würden gerne einmal wieder einen Abend Deutsch sprechen? Unabhängig von Ihrem Sprachniveau, bietet Ihnen das Centre Franco-Allemand de Provence die Möglichkeit eines „Speak Datings“ inklusive eines kleinen Apéritifs.

Kommen Sie und verbessern Sie Ihre Deutschkenntnisse (oder Französischkenntnisse!) mit Muttersprachlern in einer lebendigen Atmosphäre. In einer gemütlichen Runde können Sie deutsch, französisch, deutsch, französisch und wieder deutsch sprechen. Und vielleicht finden Sie an diesem Abend sogar einen Tandempartner!

Donnerstag, 5. April - Kolloquium : Konferenzreihe: Fragen und Aussichten der aktuellen Architektur : KADEN & LAGER

Donnerstag, 5. April um 19 Uhr
Syndicat des Architectes des Bouches-du-Rhône SA13
130, avenue du Prado – Marseille 8ème

Back in town – Gebäude aus Holz erobern unsere Stadtzentren zurück

Konferenz auf Englisch

Markus Lager wird uns einen kleinen Überblick zum Status quo der Holzgebäude in den Stadtzentren, von ihrer Erstellung bis zu ihrer jetzigen Situation, geben. Des Weiteren wird er über seine Arbeit bei Kaden+Lager sprechen, darüber hinaus auch bei mehreren Projekten weiter ins Detail gehen. Die Frage lautet: Wieso wären Gebäude innerhalb unserer Stadtzentren eine gute Idee?

Kontakt

Tél | E-mail
+33 (0)4 42 21 29 12 info@cfaprovence.com
Adresse
19, rue du Cancel 13100 Aix-en-Provence
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 10h-12h | 14h30-17h30